{"id":55,"date":"2021-06-09T15:07:52","date_gmt":"2021-06-09T15:07:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dekonstruktive-bildungspraxis.de\/?page_id=55"},"modified":"2021-06-24T08:34:52","modified_gmt":"2021-06-24T08:34:52","slug":"dekonstruktion","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.dekonstruktive-bildungspraxis.de\/index.php\/dekonstruktion\/","title":{"rendered":"Dekonstruktion"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-2 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-1 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<figure class=\"wp-block-table is-style-regular\"><table><tbody><tr><td><strong>Dekonstruktion &#8211; eine &#8218;philosophische Strategie&#8216; (J. Culler) und eine Haltung<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>Der Begriff der &#8218;Dekonstruktion&#8216; ist mittlerweile im bildungspolitischen und \u00f6ffentlichen Diskurs angekommen. Insbesondere im Zusammenhang von Geschlechterfragen \u2013 gender mainstreaming &#8211; oder im Kontext der rassismus- bzw. machtkritischen Bildungsarbeit wird davon gesprochen, dass &#8218;dekonstruiert&#8216; werden sollte. Dennoch scheint nicht immer deutlich zu sein, was damit gemeint ist? <br>Handelt es sich einfach um eine Form der Kritik? Oder der Reflektion? Um die Bewusstmachung von \u201eKonstrukten\u201c? Alles drei geh\u00f6rt sicherlich dazu \u2013 es w\u00e4re aber zu einfach, es dabei zu belassen.  Jacques Derridas Dekonstruktion bel\u00e4sst es nicht  bei der Bewusstmachung\/-werdung oder der Befragung. Gleichwohl das schon viel ist.<br><br>Der Dekonstruktion geht es um mehr.<br>Sie ersch\u00fcttert unsere Denkweisen und setzt uns in Bewegung.<br>Sie fordert nicht nur Perspektivenwechsel, sondern eine radikale Auseinandersetzung mit eigenen Positionen und Selbstverst\u00e4ndlichkeiten, mit den Konstruktionen, die unser Leben beeinflussen.<br>Dabei k\u00f6nnen sich die Aus-ein-ander-setzungen verschieben und neu bzw. anders zu\u00adsammenf\u00fcgen.<br>Dabei kann sich mein Verh\u00e4ltnis zur Welt, mein Selbstbild als Subjekt oder Individuum ver-<em>a<\/em>ndern zu einer <em>Singularit\u00e4t<\/em> (Derrida), die vielmehr in Verweisungszusammenh\u00e4ngen und Ver-antwortlichkeiten steht als das Konstrukt von einem unabh\u00e4ngigen Subjekt uns glauben machen will.<br>Die Hinterfragung dessen, was uns als &#8217;naturgegeben&#8216; und &#8217;normal&#8216; erscheint, von Hierarchien und Dichotomien er\u00f6ffnet vor allem auch die Frage, nach dem Bezug zum Anderen, nach ethischem Handeln.<br><br>Eine dekonstruktive Bildungspraxis bedeutet f\u00fcr mich, gemeinsam mit anderen einen Prozess zu gestalten, der Raum und Zeit \u00f6ffnet<br>&#8211; f\u00fcr das Bewusstsein von f\u00fcr mich geltende Konstruktionen und Wahrheiten<br>&#8211; f\u00fcr Erfahrungen, die mich un-bewusst begleiten<br>&#8211; f\u00fcr die Aufmerksamkeit f\u00fcr eigene und gesellschaftliche Anspr\u00fcche und Widerspr\u00fcche<br>&#8211; f\u00fcr die Befragung dieser Aspekte im Hinblick auf ihren Einflu\u00df auf meine p\u00e4dagogische Arbeit<br>&#8211; f\u00fcr ethische Fragestellungen, die mich meinen Bezug zum Anderen<br><em>anders<\/em> denken lassen.<br><br><strong>Was ich anbiete&#8230;.<\/strong> <br>Ich biete Einf\u00fchrungen, Workshops, Weiterbildungen, Projekt- und Prozessbegleitungen zur diskriminierungskritischen Bildungsarbeit, Konfliktbearbeitung,  im schulischen und au\u00dferschulischen Kontext f\u00fcr Sch\u00fcler_innen, Multiplikator:innen und Organisationen an. <br>Meine Arbeitsweise ist erfahrungs- und prozessorientiert.<br><br>Ich freue mich \u00fcber Ihr Interesse und lade Sie herzlich ein,  sich mit mir  in Verbindung zu setzen.<br>Kontakt: Melanie Stamer<br>E-Mail: <a href=\"mailto:info@dekonstruktive-bildungspraxis.de\">info(at)dekonstruktive-bildungspraxis.de<\/a><br><br><br><br><br><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dekonstruktion &#8211; eine &#8218;philosophische Strategie&#8216; (J. 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