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Dekonstruktive Bildungspraxis

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Diskriminierungskritische Bildungsarbeit/Anti-Bias Arbeit

Der englische Ausdruck ‚bias‘ – gesprochen: beies – bedeutet Schieflage, Einseitigkeit, Voreingenommenheit. Anfang der 1980er Jahre in Kalifornien, USA von Louise Derman-Sparks, Carol Brunsson Phillips und anderen entwickelt, führte ein Weg des Ansatzes 1998 über Südafrika nach Hamburg. (vgl. Derman-Sparks/Brunson Phillips Day 1998; Stamer, 2004)

Im Rahmen des Austausch-Programmes ‚Vom Süden lernen‘ – einer Kooperation von Inkota e.V. Berlin und dem IKM e.V. Hamburg stellten südafrikanische Trainer:innen den Anti-Bias Ansatz 1998 erstmals in Hamburg und Berlin vor.

Der Ansatz ist also nicht unbedingt ’neu‘. Die Wirkungen dieser reflexiven und dekonstruierenden Arbeit kann aber durchaus als erneuernd beschrieben werden, wenn es darum geht, „die Welt anders betrachten zu können“ oder „neue Welten wahrzunehmen“ – in Bezug zu mir selbst und in Bezug zu Anderen.

Aufgabe und Zielsetzung der diskrimininierungskritischen bzw. -sensiblen Bildungsarbeit ist es, Schief­lagen, Einseitigkeiten in eine Balance zu bringen und Diskriminierung zu vermeiden.

Der Anti-Bias Ansatz gehört für mich nach wie vor zu den überzeugendsten Ansätzen diskriminierungskritischer Bildungsarbeit, weil er auf eine wertschätzende Weise Diskriminierungserfahrungen und die Verstrickung der einzelnen Menschen in welt-gesellschaftliche Machtverhältnisse thematisiert und bearbeitet.

Jeder Mensch hat Vorurteile.

Die Auswirkungen von Vorurteilen können je nach dem wie sehr sich ein Mensch in ihrem/_seinem Tun von ihnen leiten lässt und wie groß die Einflussmöglichkeiten sind sehr unterschiedlich sein. Andere werden dadurch bevorzugt oder diskriminiert – auch wenn das nicht beabsichtigt ist.

Ausgangspunkt der gemeinsamen Arbeit sind die persönlichen Erfahrungen: Eigene Denk- und Handlungsmuster werden in einen gesellschaftlichen Zusammenhang gesetzt und ‚Selbstverständliches‘, ‚Normales‘ hinterfragt. So können die verschiedenen Realitäten, die Menschen innerhalb einer Gesellschaft erleben, für andere bewusst gemacht werden.

Die Sensibilisierung für Machtverhältnisse und ihre subtilen Wirkungsweisen, sowie die Reflektion der eigenen Position in der Gesell­schaft macht deutlich, wie Menschen auf unterschiedliche Weise dazu beitragen, Diskriminierung zu reproduzieren.

Gemeinsam werden Handlungsoptionen entwickelt, die – die persönlichen Stärken und Einflussmöglichkeiten im Blick – ausgrenzendes Handeln vermeiden.

Was ich anbiete….
Ich biete Einführungen, Workshops, Weiterbildungen, Projekt- und Prozessbegleitungen zur diskriminierungskritischen Bildungsarbeit, Konfliktbearbeitung, im schulischen und außerschulischen Kontext für Schüler_innen, Multiplikator:innen und Organisationen an.

Zielgruppen: Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Das Format wird der Zielgruppe entsprechend angepasst.

Die Arbeitsweise ist grundsätzlich erfahrungs- und prozessorientiert.

Vielen Dank für Ihr Interesse.

Kontakt: Melanie Stamer

E-Mail: info(at)dekonstruktive-bildungspraxis.de

Veranstaltungen

Save the Date 

 

6. Dezember 2023

Lehrkräfteforum

Hannover Congress Centrum

 

18. September 2023

Fortbildung: Friedensbildung an Schulen

Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg

 

2. und 3. Juni

Bausteine der Friedensbildung

und

Aufgaben der Friedensbildung

Vorträge an Ev. Fachschulen Osnabrück für Sozialpädagogik

 

23. bis 25. Februar 2023

Friedenspädagogische Jahrestagung des Norddeutschen Netzwerks Friedenspädagogik im Christophorushaus Bäk/ Ratzeburg:

Verständigen – Verstehen – Verbinden

Frieden heißt in Verbindung sein

https://netzwerk-friedenspädagogik.de

 

6. und 7. Oktober 2022 in Hannover

Jahrestagung Friedensbildung

des Niedersächsischen Landesinstituts für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ)

im Leonardo Hotel Hannover Airport

 

2022

Jahrestagung Friedenspädagogik des Norddeutschen Netzwerkes Friedenspädagogik

https://netzwerk-friedenspaedagogik.de

24.2.-25.2. 2022

online

 

11.-13. Oktober 2021 Demokratie_Brüche_erhellen – Friedenspädagogische Perspektiven auf polarisierende Konflikte

Jahrestagung des Arbeitskreises Friedenspädagogik der Arbeitsgemeinschaft Friedens-und Konfliktforschung (AFK)

 

 

 

Projekte

Frieden lernen – Zukunft gestalten!

Mai 2022 bis Juli 2022

In Zusammenarbeit mit der AGFP München

https://www.agfp.de/

Dokumentation folgt

 

Frieden lernen – Zukunft gestalten!

In Zusammenarbeit mit IMIC e. V. Hamburg

März  2022 bis April 2022, Oktober 2022 und Juki 2023

 

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